Der Saboteure, das Glas und die neue Kellnerin

Der Spieleabend am 14.2. war von großer Heiterkeit erfüllt. So wie die Gläser mit Getränken – noch. Zum ersten Mal wurde der Abend nicht mit Saboteure, sondern direkt mit den großen Brettspielen begonnen. So hatte man für diese genügend Zeit und konnte sie ohne Furcht vor Zeitnot – wie zuletzt bei Mombasa – zu Ende spielen.  Clark & Lewis war eines davon, und führte uns auf einer wilden Flussfahrt im Rennen um den Sieg durch den wilden Westen. Eine grafische Atmosphäre wie ein guter Cowboycomic aus der Kindheit – Top. Masquerade – ein Kartenbluffspiel – war nach den herausfordernden Brettspielen der erste Absacker des späten Spieleabends. Ein Bluffspiel um Identitäten, das nach fröhlichem Trinken zu Zweifeln an der eigenen führte, und man am Ende froh war, seinen eigenen Namen noch zu kennen. Ich glaub, ich heiß Fritz. Kann mich aber auch täuschen. Mitten in diesem Spiel wurde Saboteure begonnen und die Karte „Schmeiß den Äppler um und tausche den Tisch“ ausgespielt. Ein Trumpf, der alle anderen Karten nass aussehen lies. Dann zum letzten Absacker des Abends gewechselt: Saboteure. Oh Saboteure, du Glückspille unter allen Spielen. Hast alle noch mal wach und lustig gemacht. Zwei Pärchen wollen dich demnächst adoptieren. Da es auch Saboteure 2 gibt, wird man dich nicht salomonisieren müssen. Ihr habt es gut in ihren angetrunkenen Herzen. Prost.

Und ein ehrenwertes Urteil wurde über Orschel on Board gefällt. Aus der Erfahrung von 30 Jahren exzessiven Brettspielens und 300 gesammelten Spielen, ernannte man ihn aus kundigem Munde zum amüsantesten und lustigsten Spieletreff aller Zeiten auf Erden. Ein großes Kompliment wird von uns bescheiden und dankbar empfangen. Danke Fritz!

Ähh.. und wer bin ich noch mal? Wo ist mein Perso..?!

Und bevor ich es vergesse: eine neue Kellnerin hat sich an uns versucht. Es gab so viel Retouren, wie die Nahrungsmittelproduktion von halb Afrika hergab. Ihr Dienst war wie unsere Einstiege in ein neues Spiel: voller Verwirrung, taktischer Fehlentscheidungen und es in den Spielfigurbeinen statt im Spielerkopf haben. Wir fühlen mit ihr voller Verständnis für ihr Rennen im wilden Gastrowesten.

Good Board!

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